Usability in HR-Software: Warum Benutzerfreundlichkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor ist
Die Auswahl der passenden HR-Software hängt von vielen Dimensionen ab, wie beispielsweise Konfigtiefe, TCoO, dem strategischen Fokus und der Skalierbarkeit. Doch eine der wichtigsten und oft unterschätzten Dimensionen ist die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit des Systems.
In unserer CLEVIS Smart Match Reihe beleuchten wir deshalb, wie stark die Usability den Erfolg eines HR-Softwareprojekts beeinflusst – von der Akzeptanz bis zur Produktivität.
Was bedeutet Usability in HR-Software?
Usability beschreibt, wie einfach, intuitiv und angenehm eine HR-Software zu bedienen ist.
Eine gute Usability ermöglicht es HR-Teams, Führungskräften und Mitarbeitenden, die Software ohne lange Einarbeitung zu nutzen und zwar effizient, fehlerarm und ohne Frustration.
Typische Merkmale guter Usability sind:
Klar strukturiertes Interface
Selbsterklärende Icons und Menüs
Logisch aufgebaute Navigation
Individuell konfigurierbare Dashboards
Mobile Optimierung nach dem Prinzip "mobile first"
Ein stimmiger Look & Feel, der modern wirkt und Nutzer motiviert
Eine benutzerfreundliche Software fühlt sich schlicht „richtig“, verständlich, logisch, und vertraut an.

Welche Faktoren beeinflussen die Usability?
Die Usability einer HR-Software hängt von mehreren Aspekten ab und ja, auch von subjektiver Wahrnehmung. Was für den einen Nutzer logisch ist, erscheint dem anderen weniger intuitiv.
Trotzdem lassen sich klare Faktoren definieren:
1. Oberflächendesign
Eine klare Menüstruktur, leicht erkennbare Symbole und ein aufgeräumtes Interface sorgen für Orientierung und schnelle Bedienung.
2. Navigation
Wichtige Funktionen sollten mit wenigen Klicks erreichbar sein, idealerweise dort, wo Nutzer sie intuitiv erwarten.
3. Personalisierungsmöglichkeiten
Ob Dashboards, Widgets oder Rollenansichten: Individualisierung erhöht Effizienz und Relevanz für jeden Nutzer.
4. Mobilfreundlichkeit
Von Recruiting bis Performance: viele HR-Prozesse finden heute auch mobil statt. Eine smartphone-optimierte Darstellung ist ein Muss.
5. Look & Feel
Ein moderner und angenehmer visueller Stil fördert Akzeptanz und Nutzung, ähnlich wie bei beliebten Apps im privaten Umfeld.
Warum ist Usability so wichtig?
Eine hohe Usability wirkt sich direkt und messbar auf den Projekterfolg aus:
Gute Usability führt zu:
schnellerer Einarbeitung
weniger Training
höherer Nutzungsfrequenz
geringerer Fehlerquote
höherer Zufriedenheit
Schlechte Usability hingegen verursacht:
hohe Schulungsaufwände
Frustration bei Nutzern
sinkende Adoption
erhöhte Supportkosten
ineffiziente HR-Prozesse
Das Prinzip kennen wir alle aus dem Alltag:
Je leichter eine App zu bedienen ist, desto lieber nutzen wir sie und desto produktiver werden wir damit.
Wie kann man die Usability einer HR-Software bewerten?
Um die Usability realistisch einzuschätzen, genügt kein Datenblatt und kein Sales-Pitch. Wichtig sind eigene Erfahrungen und echtes Nutzerfeedback.
Die besten Methoden sind:
1. Testversionen nutzen
Die Software selbst ausprobieren: Klickwege, Menüführung, mobile Darstellung, Alltagsszenarien.
2. Feedback aus dem eigenen Unternehmen einholen
Die späteren Nutzer – HR, Führungskräfte, Mitarbeitende – sollten die Software testen und rückmelden, wie intuitiv sie ist.
3. Referenzkunden-Gespräche
Erfahrungen anderer Unternehmen helfen zu verstehen, wie die Usability im realen Betrieb wirkt.
Ein praktischer Test zeigt oft schneller als jede Präsentation, ob ein System wirklich nutzerfreundlich ist.
Video-Tipp: Usability einfach erklärt
In unserem Video erklären wir Schritt für Schritt,
was Usability in HR-Software wirklich bedeutet,
welche Faktoren die Benutzerfreundlichkeit beeinflussen,
und wie Sie die Usability verschiedener Systeme realistisch bewerten können.
Fazit: Usability ist ein Kernkriterium für erfolgreiche HR-Digitalisierung
Benutzerfreundlichkeit entscheidet über Akzeptanz, Effizienz und Erfolg deiner HR-Software. Gute Usability spart Zeit, senkt Kosten und steigert die Motivation der Nutzer. Deshalb gehört die Dimension Usability zu den wichtigsten Bewertungsfaktoren im CLEVIS Smart Match Modell.
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Mit CLEVIS SmartMatch können Sie schon in der Auswahlphase erkennen, welche Anbieter zu Ihrem Budget, Ihren Ressourcen und Ihren strategischen Anforderungen passen.
Das Tool vergleicht Ihr Anforderungsprofil mit den Eigenschaften führender HR-Softwareanbieter und liefert Ihnen die passende Shortlist für eine fundierte Entscheidung.
Weitere SmartMatch-Erfolgskriterien für dein Anforderungs-Profil
Konfigurationstiefe
Beschreibt den Umfang der Anpassungsmöglichkeit und die Flexibilität des Systems.
Implementierungskosten
Geschätzte, einmalig benötigte Einführungskosten pro Modul.
Internationalisierung
Eignung der Softwarelösung für internationale Standorte eines Unternehmens.
TCoO
Geschätzter Aufwand für Ihr HR-Team für Einführung, Maintenance, Support und Betreuuung, Administration des Systems, Trainings & Wissen.
Erfahrungen D/A/CH
Antizipierte Erfahrung, die der Anbieter der HR-Software im D/A/CH Raum.
Usability
Wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit der Softwarelösung.
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