Die Konfigurationstiefe bei HR-Software: Was Unternehmen wissen müssen
Die Wahl der richtigen HR-Software zählt zu den wichtigsten Schritten auf dem Weg zur erfolgreichen HR-Digitalisierung. Ein entscheidender, aber oft übersehener Faktor ist die Konfigurationstiefe, also wie stark eine Software an die individuellen Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden kann.
In diesem Artikel erklären wir, was Konfigurationstiefe bedeutet, welche Unterschiede es bei HR-Softwareanbietern gibt und wie sich die passende Tiefe für jedes Unternehmen finden lässt.
Was bedeutet Konfigurationstiefe?
Die Konfigurationstiefe beschreibt, wie stark sich eine Software an spezifische Unternehmensprozesse anpassen lässt.
Insbesondere bei SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) ist dies ein zentraler Erfolgsfaktor. Während Standardlösungen mit fixen Best Practices arbeiten, erlauben tief konfigurierbare Systeme individuelle Anpassungen in Bereichen wie Workflows, Reporting oder Benutzerrollen.
Eine tiefgehende Konfiguration sorgt dafür, dass die Software perfekt zu Ihren HR-Prozessen passt – von der Zeiterfassung bis zur Personalentwicklung.
Wie wichtig ist Konfigurationstiefe wirklich bei der Softwareauswahl?

Konfigurationstiefe und SaaS im HR-Umfeld
SaaS-HR-Systeme bieten häufig eine schnelle, standardisierte Einführung. Doch jedes Unternehmen ist anders, daher sind flexible Anpassungsmöglichkeiten entscheidend.
Je nach Anbieter variiert die Tiefe der Konfiguration stark:
Geringe Konfigurationstiefe: Schnell implementiert, wenig Individualisierung.
Hohe Konfigurationstiefe: Hochgradig anpassbar, aber aufwendiger in Einführung und Administration.
Mit steigender Konfigurationstiefe erhöhen sich in der Regel die Implementierungsdauer, der Administrationsaufwand und damit auch die Total Cost of Ownership (TCoO).
„Konfigurationstiefe ist entscheidend – aber nicht um jeden Preis.
Die Kunst liegt darin, HR-Software anzupassen, ohne den Standard zu verlieren.“

Elisa Pietrasch
CEO CLEVIS Consult
Unterschiede zwischen HR-Softwareanbietern
Die Unterschiede zwischen HR-Softwareanbietern liegen oft in der Zielgruppe und im Modulumfang:
KMU-Segment: Lösungen mit geringerer Konfigurationstiefe, ideal für standardisierte Prozesse und schnelle Einführung.
Enterprise-Segment: Hochgradig konfigurierbare Systeme für komplexe, internationale Organisationen.
Best-of-Breed-Lösungen: Spezialsoftware (z. B. für Payroll, Zeitmanagement oder Recruiting) bietet oft die tiefste Konfigurationstiefe – fokussiert auf spezifische Anwendungsfälle.
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Welche Unternehmen brauchen welche Tiefe?
Die Wahl der passenden Konfigurationstiefe hängt von der Unternehmensstruktur,
der Prozesskomplexität und der Größe ab.
Eine tiefe Konfiguration ist sinnvoll bei:
Stark individualisierten HR-Prozessen
Dezentralen oder autonomen Einheiten
Internationalen Organisationen
Mehreren Mandanten oder Standorten
Produzierenden Unternehmen mit komplexer Schichtplanung
Über 10.000 Mitarbeitenden
Eine flachere Konfiguration reicht aus bei:
Kleineren Unternehmen mit standardisierten Prozessen
Homogener Belegschaft
Wunsch nach schneller Implementierung
Bereitschaft, Prozesse an den Softwarestandard anzupassen
Zentralisierten Strukturen
Video-Tipp: Konfigurationstiefe einfach erklärt
In unserem Video erklären wir Schritt für Schritt,
was „Konfigurationstiefe“ bei HR-Software genau bedeutet,
wie sie sich auf Ihre HR-Prozesse auswirkt,
und wie Sie die richtige Tiefe für Ihr Unternehmen finden.
Fazit: Flexibilität vs. Aufwand
Die optimale Konfigurationstiefe ist immer eine Balance zwischen Flexibilität, Komplexität und Kosten.
Während tief konfigurierbare HR-Systeme maximale Anpassbarkeit bieten, können sie zugleich höhere Ressourcen und längere Projektlaufzeiten erfordern.
Unternehmen sollten daher im Auswahlprozess genau prüfen, wie viel Individualisierung tatsächlich notwendig ist, um langfristig effizient und skalierbar zu arbeiten.
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Weitere SmartMatch-Erfolgskriterien für dein Anforderungs-Profil
TCoO
Geschätzter Aufwand für Ihr HR-Team für Einführung, Maintenance, Support und Betreuuung, Administration des Systems, Trainings & Wissen.
Erfahrungen D/A/CH
Antizipierte Erfahrung, die der Anbieter der HR-Software im D/A/CH Raum.
Implementierungskosten
Geschätzte, einmalig benötigte Einführungskosten pro Modul.
Internationalisierung
Eignung der Softwarelösung für internationale Standorte eines Unternehmens.
Konfigurationstiefe
Beschreibt den Umfang der Anpassungsmöglichkeit und die Flexibilität des Systems.
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