In vielen Unternehmen fehlt ein klarer Überblick darüber, wie gut HR-Prozesse digital unterstützt werden und wie zukunftsfähig die bestehende HR-IT-Landschaft tatsächlich ist. Häufig zeigt sich erst im Projektalltag, dass Systeme voneinander losgelöst arbeiten, Reporting mühsam manuell erzeugt wird und strategische HR-Ziele kaum digital abgebildet werden können. Genau hier setzt eine fundierte HR-IT-Strategie inklusive Reifegradanalyse an: Sie bringt Struktur in die vorhandene Systemlandschaft, zeigt objektiv Stärken und Schwächen und leitet daraus konkrete Handlungsfelder für die nächsten Jahre ab.
In der Beratungspraxis bei CLEVIS sehen wir immer wieder, wie wichtig eine solche Standortbestimmung ist – nicht als theoretisches Framework, sondern als praxisnahe Entscheidungsbasis für Investitionen, Roadmaps und neue Systemarchitekturen. Dieses Dokument beleuchtet, wie Unternehmen ihre HR-IT ganzheitlich analysieren, ein digitales Reifegradmodell nutzen und daraus ein ambitioniertes, aber realisierbares Zielbild entwickeln können.
CLEVIS sorgt für HR-Digitalisierung ohne teure Fehlentscheidungen
Viele Unternehmen starten mit Tools, bevor Zielbild, Prozesse und Governance geklärt sind.
Auf unserer Leistungsseite zeigen wir, wie HR-Digitalisierung strukturiert, wirtschaftlich und realistisch angegangen wird – anbieterunabhängig und bedarfsorientiert, von der Einordnung bis zur Umsetzung.
Einordnung digital unterstützter HR-Themen entlang zentraler Handlungsfelder der digitalen Transformation
Im Bereich Recruiting unterstützt IT insbesondere datenbasierte und automatisierte Prozesse wie digitale Onboarding-Plattformen, KI-gestütztes Bewerbermanagement oder Self-Service-Portale für Bewerbende. Dadurch werden Erreichbarkeit, Auswahl und Bindung von Talenten flexibler und effizienter gestaltet.
Bei der Personalentwicklung greifen digitale Lösungen auf Lernplattformen, E-Learning-Umgebungen und digitale Feedbackinstrumente zurück, um Weiterbildung kontinuierlich, individuell und ortsunabhängig zu ermöglichen. Das erleichtert zielgruppenorientierte Entwicklungsangebote und die Integration neuer Kompetenzen.
Performance Management wird durch IT vor allem in Form von digitalen Zielvereinbarungssystemen, regelmäßigen Feedbackprozessen und datenbasierten Analysen unterstützt. Hier helfen smarte Tools, die Leistung messbar zu machen und Entwicklungsbedarf transparent zu identifizieren.
Im Bereich Core HR dienen digitale Systeme der Automatisierung von Kernprozessen wie Zeit- und Urlaubserfassung, digitaler Personalakte und Dokumentenmanagement. Hier steht die Entlastung von Routine- und Verwaltungstätigkeiten im Mittelpunkt.
Typische durch IT gestützte HR-Themen sind:
- Bewerbermanagement und digitales Recruiting
- Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung
- Personalakte und Dokumentenmanagement
- Digitale Lern- und Entwicklungsplattformen
- Performance- und Feedbacksysteme
- Self-Service-Portale für Mitarbeitende
- Reporting und Analytics für HR-Kennzahlen
Diese Themen ermöglichen eine datenbasierte, effiziente und standardisierte Abwicklung wesentlicher Personalprozesse.
Eine vollständige Digitalisierung ist jedoch nicht für jedes HR-Thema sinnvoll. Zwischen Automatisierung, Digitalisierung und persönlicher Interaktion muss je nach Aufgabenstellung abgewogen werden. Die Anbindung an eine übergeordnete HR-Strategie ist entscheidend, um technische Lösungen passgenau und wirkungsorientiert einzusetzen.
Fazit
In Projekten zeigt sich immer wieder: Nicht die Technologie ist die größte Herausforderung, sondern fehlende Klarheit über Prozesse, Prioritäten und die richtige Reihenfolge der Umsetzung. Unternehmen scheitern oft daran, dass sie neue Tools einführen, ohne zuvor die HR-IT-Strategie definiert oder den digitalen Reifegrad sauber erhoben zu haben. Besonders KMU unterschätzen den Integrationsaufwand, während große Unternehmen häufig an komplexen Stakeholder-Strukturen scheitern. Eine strukturierte HR-IT-Strategie mit Reifegradmodell, Zielbild und Roadmap schafft hier Orientierung und Priorisierung. Sie bildet den Rahmen, um Investitionen zu begründen, Ressourcen realistisch zu planen und Transformation messbar zu machen.
Aus zahlreichen CLEVIS-Projekten wissen wir: Unternehmen, die diesen Schritt sauber durchlaufen, setzen ihre digitalen HR-Initiativen schneller, kostensicherer und nachhaltiger um. Wer Unterstützung sucht, findet in den CLEVIS-Methoden – vom HR-IT-SystemCheck über Reifegrad-Assessments bis zur Strategie- und Roadmapentwicklung – praxiserprobte Begleiter für eine erfolgreiche HR-Transformation.
Erste Orientierung – ganz ohne Beratungsgespräch
Mit unseren Self-Service-Tools wie SmartMatch, der Anbieterübersicht und dem HR-IT-Assessment.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu HR-Digitalisierungsprojekten und unserem Implementierungsansatz.
Eine IST-Analyse ist insbesondere vor grundlegenden Veränderungsprojekten oder der Entwicklung einer HR-IT-Roadmap sinnvoll, da sie Transparenz über Systemlandschaft, Prozesse und Datenqualität schafft; weniger essenziell ist sie in stabilen Umgebungen ohne geplante Systemerneuerung.
Zentral ist die differenzierte Betrachtung aller Bewertungsdimensionen wie Automatisierungsgrad, Systemintegration, digitale Tools und Kompetenzen, um Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale präzise zu erfassen.
Der Best-of-Breed-Ansatz setzt auf spezialisierte Einzelanwendungen, die über Schnittstellen verbunden werden, während ein Suite-Ansatz alle HR-Prozesse auf einer integrierten End-to-End-Plattform zusammenführt.
Risiken ergeben sich häufig aus Insellösungen, Medienbrüchen, mangelnder Integration, unklaren Anforderungen oder fehlender Einbindung relevanter Stakeholder während der Konzeptions- und Umsetzungsphase.
Der aktuelle Reifegrad bestimmt sowohl die Schwerpunkte als auch die Reihenfolge der Maßnahmen in der Roadmap und ermöglicht eine passgenaue Priorisierung von Handlungsfeldern und Investitionen.
Es ist zu prüfen, ob der Automatisierungsgrad zum jeweiligen Prozessziel, der erforderlichen Flexibilität und dem Bedarf an persönlicher Interaktion passt; nicht jede HR-Aufgabe profitiert gleichermaßen von Digitalisierung.
Bleiben Handlungsfelder unerkannt, kann dies zu ineffizienten Prozessen, nicht adressierten Schwächen oder fehlgeleiteten Investitionen führen, was die Wirksamkeit der HR-IT-Strategie beeinträchtigt.




