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Case Study

HR-Transformation im Gesundheits- und Sozialwesen – von der Softwareauswahl zur nachhaltigen Systemimplementierung

Wie CLEVIS eine Organisation im Gesundheits- und Sozialwesen bei der Auswahl und Einführung einer neuen HR-Software erfolgreich begleitet hat.

Überblick

Die wichtigsten Fakten

Auf einen Blick – die Eckdaten des Projekts

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OrtDeutschland
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UnternehmenAWO Karlsruhe
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GrößeMittelständisches Unternehmen
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BrancheGesundheits- und Sozialwesen
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ProjektumfangHR-Transformation
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ProjektlaufzeitJanuar 2021 – laufend

Veränderung

Die Transformation

Von einer heterogenen HR‑Systemlandschaft zur zukunftsfähigen, digitalen HR‑Organisation

Vorher

Mehrere, historisch gewachsene Einzellösungen im Einsatz

Manuelle, fehleranfällige HR‑Prozesse

Begrenzte Transparenz und verteilte Datenhaltung

Hoher administrativer Aufwand im Tagesgeschäft

Nachher

Einführung einer zentralen, einheitlichen HR‑Plattform

Standardisierte und weitgehend automatisierte HR‑Workflows

Digitale und vollständig strukturierte Personalakten

Effiziente, prozesssichere Abläufe mit klaren Verantwortlichkeiten

Ausgangslage

Problemstellung

Die AWO Karlsruhe ist eine stark dezentral organisierte Einrichtung mit unterschiedlichsten Bereichen, von Kindertagesstätten über Senioreneinrichtungen bis hin zu sozialen Diensten und Verwaltungseinheiten.

Diese Vielfalt bringt eine hohe organisatorische Komplexität mit sich. HR-Prozesse mussten unterschiedlichste Anforderungen abdecken, gleichzeitig fehlte eine einheitliche, systemgestützte Struktur.

Recruiting-Prozesse waren teilweise sehr schnelllebig und wurden – wenn überhaupt – in Excel geführt. Gleichzeitig mussten zahlreiche Einrichtungen, Kostenstellen und individuelle Anforderungen transparent abgebildet werden.

Ziel war es daher, eine HR-Software zu finden, die:

  • dezentrale Strukturen unterstützt
  • zentrale Steuerung ermöglicht
  • Prozesse standardisiert, ohne notwendige Flexibilität zu verlieren
  • den Besonderheiten des Gesundheits- und Sozialwesens gerecht wird

Zusammenarbeit

Zielstellung des Projektes

Das Projekt startete im Januar 2021 mit einer strukturierten HR-Softwareauswahl.

Im Fokus standen:

Klare Transparenz über bestehende HR-Prozesse

Bündelung aller Anforderungen aus den unterschiedlichen Einrichtungen

Ein System, das sowohl operative als auch administrative Prozesse abbilden kann

Eine langfristig tragfähige HR-Systemlandschaft

Ein besonderer Mehrwert entstand bereits in dieser Phase:
Durch gezielte Fragestellungen und strukturierte Workshops wurden Prozesse und Bedarfe sichtbar, die zuvor nicht klar definiert waren. Die Auswahlphase entwickelte sich somit zu einem internen Klärungs- und Strukturierungsprozess.

Projektscope

Das Projekt umfasste mehrere aufeinander aufbauende Schritte:

Prozessanalyse & Anforderungsdefinition

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Workshops mit HR, Fachbereichen und Einrichtungen
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Analyse von Recruiting-, Verwaltungs- und Dokumentationsprozessen
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Strukturierung komplexer Kostenstellen- und Organisationslogiken

HR-Softwareauswahl

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Fundierte Marktanalyse geeigneter Lösungen
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Bewertung im Hinblick auf Tarifstrukturen und Einrichtungslogik
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Entscheidung für → P&I LOGA

Implementierungsbegleitung

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Enge Zusammenarbeit mit dem Implementierungspartner
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Wöchentliche, später monatliche Projektsteuerungsmeetings
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Transparente Task- und Terminplanung
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Kundeninterne Projektsteuerung durch CLEVIS

Operative Umsetzungsunterstützung

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Konfiguration einzelner Module
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Unterstützung bei Onboarding-Prozessen und Formularlogiken
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Aufbau strukturierter Dokumentengenerierung

Ein besonders wirkungsvolles Arbeitsformat waren fest eingeplante 3-Stunden-Arbeitsblöcke je Themenbereich. Diese „Doing-Slots“ ermöglichten konkrete Umsetzung statt reiner Abstimmung und sorgten für kontinuierliche Fortschritte im System.

Methodik

CLEVIS Ansatz & Erfolgskriterien

Der Ansatz im Projekt war klar strukturiert und zugleich pragmatisch:

Struktur schaffen, ohne das stark beanspruchte Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten.

Erfolgskritisch waren dabei:

Frühzeitige Einbindung aller relevanten Stakeholder

Klare Projektsteuerung mit transparenten Verantwortlichkeiten

Kombination aus strategischer Marktkenntnis und operativer HR-Expertise

Flexible Priorisierung bei hoher Arbeitsbelastung im HR-Alltag

Gerade im Gesundheitswesen war Flexibilität entscheidend. Prozesse wurden angepasst, Prioritäten verschoben oder Unterstützung intensiviert, immer mit dem Ziel, Fortschritt zu ermöglichen, ohne Überforderung zu erzeugen.

Ergebnis

CLEVIS Mehrwert im Projekt

Unsere Unterstützung umfasste

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Strukturierte HR-Softwareauswahl
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Moderation der Prozessworkshops
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Stakeholder-Analysen
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Kundeninterne Projektsteuerung
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Koordination von Tasks und Terminen
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Operative Unterstützung bei Konfiguration
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Fachliche HR-Begleitung von Onboarding bis Formularlogik
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Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die Kombination aus Marktkenntnis in der Auswahlphase und operativer HR-Expertise in der Umsetzung war dabei entscheidend.

Erkenntnisse

Größte Lessons Learned im Projekt allgemein

  1. Dezentralisierung braucht klare Governance.
  2. Sichtbarkeit von Prozessen ist der erste Schritt zur Verbesserung.
  3. Umsetzung braucht echte Arbeitszeit – nicht nur Abstimmung.
  4. HR-Software ist immer auch Organisationsentwicklung.

Impact

Gemeinsame Erfolge, die es zu feiern gilt

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Projektstart 01/2021 - nachhaltige Begleitung bis heute
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Einführung mehrerer HR-Module in einer stark dezentralen Organisation
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Strukturierte Einbindung unterschiedlichster Einrichtungen
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Standardisierte Prozesse unternehmensweit etabliert

Besondere Punkte der Zusammen­arbeit

Dieses Projekt war nicht nur fachlich, sondern auch menschlich besonders.

Die HR-Abteilung der AWO Karlsruhe arbeitet in einem äußerst dynamischen Umfeld mit hohem operativem Tagesgeschäft. Gerade im Gesundheits- und Sozialwesen entstehen täglich neue Anforderungen, kurzfristige Prioritäten und personelle Herausforderungen.

Umso wichtiger war eine Projektstruktur, die nicht zusätzlich belastet, sondern unterstützt.

 

Flexibilität war daher ein zentraler Erfolgsfaktor:

  • Passte ein Prozess nicht zur Realität? → Wir haben ihn angepasst.
  • War ein Modul noch nicht umsetzbar? → Wir haben priorisiert oder unterstützt.
  • Musste ein Termin verschoben werden? → Wurde pragmatisch neu organisiert.
  • Entstand ein Engpass im Tagesgeschäft? → Aufgaben wurden gemeinsam neu verteilt.

Diese lösungsorientierte Haltung schuf Sicherheit und Vertrauen ohne Druck, aber mit klarer Verbindlichkeit.

Die inspirierende interne Projektleiterin spielte dabei eine Schlüsselrolle. Mit hoher Professionalität, Struktur und Empathie gelang es ihr, die unterschiedlichen Einrichtungen mitzunehmen und das Projekt trotz voller HR-Agenda kontinuierlich voranzubringen.

 

Das Ergebnis war eine Zusammenarbeit, die geprägt war von:

  • Offenheit
  • Herzlichkeit
  • Pragmatismus
  • gegenseitigem Vertrauen
  • und echter Partnerschaft auf Augenhöhe

Gerade im stark belasteten HR-Alltag war diese Flexibilität kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung für nachhaltigen Projekterfolg.

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