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Case Study

Von „Digiworkshop“ und HR IT Strategie, zu Softwareauswahl und Implementierungsbegleitung

HR-Digitalisierung bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen.

Überblick

Die wichtigsten Fakten

Auf einen Blick – die Eckdaten des Projekts

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OrtDeutschland
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UnternehmenMittelständisches Industrieunternehmen
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GrößeMittelständisches Unternehmen
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BrancheMaschinenbau und Infrastruktur
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ProjektumfangHR-IT-Strategie & Softwareauswahl
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ProjektlaufzeitOktober 2024 – laufend

Veränderung

Die Transformation

Von einem pragmatischen Startpunkt im Recruiting hin zu einer klaren, tragfähigen HR‑Digitalisierungsstrategie mit strukturierten Prozessen und einer belastbaren HR‑IT‑Architektur.

Vorher

Ungleichmäßige HR‑Prozesse und hoher manueller Aufwand

Keine klare HR‑IT‑Struktur oder strategische Ausrichtung

Unterschiedliche Erwartungen zwischen HR, IT & Führung

Fehlende Entscheidungsgrundlage für passende Systeme

Nachher

Klare HR‑Zielarchitektur mit priorisiertem Digitalisierungsplan

Strukturierte Prozesslandschaft vom Recruiting bis HR‑Core

Transparente Systemanforderungen und fundierte Softwareauswahl

Hohe Akzeptanz durch Einbindung aller relevanten Stakeholder

Ausgangslage

Problemstellung

Der Ausgangspunkt des Projekts war bewusst pragmatisch gewählt: Mit dem Einstieg einer neuen Personalleitung sollte zunächst das Recruiting digitaler, strukturierter und alltagstauglicher werden. Kein Großprojekt um des Projekts willen, sondern ein konkreter Hebel, um HR spürbar zu entlasten.

Gleichzeitig bewegte sich das Unternehmen in einem besonderen Spannungsfeld. Als seit rund 150 Jahren bestehendes, inhabergeführtes Familienunternehmen ist die Organisation geprägt von einer starken Kultur, hoher Loyalität und einer großen Anzahl langjährig tätiger Mitarbeitender. Viele Prozesse funktionieren nicht nur, weil sie definiert sind, sondern weil sie über Jahre – teils Jahrzehnte – gewachsen sind. Genau diese Kultur gilt es zu bewahren.

Relativ schnell zeigte sich, dass Recruiting nicht isoliert funktioniert. Wer sich ernsthaft mit Bewerbungsprozessen beschäftigt, stößt zwangsläufig auf vorgelagerte Strukturen, nachgelagerte HR-Prozesse und die Frage, wie Personalentwicklung, Nachfolgeplanung und Datenhaltung sinnvoll zusammenspielen. Aus der anfänglichen Tool-Frage entwickelte sich damit Schritt für Schritt eine grundlegendere Auseinandersetzung mit der gesamten HR-IT-Landschaft.

Hinzu kamen die Erfahrungen aus früheren HR-IT-Projekten, die für das HR-Team mit hoher Belastung verbunden waren, bei überschaubarem Mehrwert. Entsprechend wichtig war es der HR-Leitung, dieses Projekt so aufzusetzen, dass es realistisch neben dem Tagesgeschäft machbar bleibt, interne Ressourcen schont und die gewachsene Unternehmenskultur nicht nur respektiert, sondern aktiv unterstützt. HR-Digitalisierung sollte hier kein Bruch sein, sondern eine konsequente Weiterentwicklung.

Zusammenarbeit

Zielstellung des Projektes

Ziel der Zusammenarbeit mit CLEVIS war es, ausgehend vom Recruiting eine zukunftsfähige HR-Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, die nicht nur Prozesse digitalisiert, sondern HR nachhaltig stärkt.

Im Fokus stand dabei eine HR-IT-Struktur, die administrativen Aufwand reduziert, Führungskräfte sinnvoll einbindet und Mitarbeitenden einen echten Mehrwert bietet – unabhängig davon, ob sie in der Produktion, im Außendienst, im Ausland oder im Büro tätig sind. Gleichzeitig sollte HR wieder mehr Raum für strategische Themen wie Nachfolgeplanung, Personalentwicklung und Weiterbildung gewinnen.

CLEVIS wurde bewusst als Sparringspartner gewählt: mit tiefem Marktverständnis, operativer HR-Expertise und der Fähigkeit, komplexe HR-IT-Fragestellungen verständlich, strukturiert und pragmatisch zu übersetzen.

Projektscope

Der Projektscope entwickelte sich entlang klar definierter Phasen – vom ersten Bedarf bis zur konkreten Umsetzung:

Digitalisierungs- & Anforderungsworkshops

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Analyse von Organisationsstruktur, Mitarbeitendenstruktur und HR-Prozessen
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Erweiterung des ursprünglichen Recruiting-Fokus auf eine HR-Gesamtperspektive
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Entwicklung eines gemeinsamen HR-Zielbilds
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Einordnung möglicher HR-IT-Architekturen

Strukturierte HR-Softwareauswahl

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Vorauswahl passender HR-Softwarelösungen im DACH-Raum
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Definition konkreter Use Cases für realistische Software-Demos
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Organisation und inhaltliche Vorbereitung der Anbietertermine
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Begleitung der Entscheidungsfindung und Vertragsverhandlungen

Implementierungsvorbereitung

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Aufbau einer stabilen Basis (Rollen & Rechte, Datenflüsse, Dokumentenstruktur)
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IT-Workshops zu Schnittstellen und Systemintegration
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Erstellung von Stellenprofilen
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Stakeholder- und Change-Analysen

Implementierungsbegleitung

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Phase I: HR Core, Zeitwirtschaft und Employee Self Services
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Phase II: Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen, Skills & Learning
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Phase III: Recruiting und Azubimanagement

Methodik

CLEVIS Ansatz & Erfolgskriterien

CLEVIS arbeitet nach einem einfachen Prinzip: vom Ziel her denken und den Weg dorthin gemeinsam gestalten. Statt frühzeitig auf einzelne Softwarelösungen zu fokussieren, wurde zuerst geklärt, welche Rolle HR im Unternehmen einnehmen soll und wie HR-IT diese Rolle sinnvoll unterstützt.

Der Ansatz verbindet strategisches HR-Verständnis mit IT-Kompetenz und einer klaren Hands-on-Mentalität. Workshops waren bewusst interaktiv gestaltet, Entscheidungen transparent vorbereitet und alle relevanten Stakeholder frühzeitig eingebunden.

Erfolg bedeutete hier nicht Geschwindigkeit um jeden Preis, sondern eine tragfähige Lösung, die akzeptiert wird und langfristig funktioniert.

Erfolgskriterien waren dabei nicht nur eine Softwareentscheidung, sondern

eine stabile, akzeptierte HR-IT-Zielarchitektur

ein ressourcenschonender Projektverlauf

hohe Akzeptanz bei HR, IT, Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeitenden

Ergebnis

CLEVIS Mehrwert im Projekt

Der Mehrwert von CLEVIS lag insbesondere in der Kombination aus

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tiefem Wissen über den HR-Softwaremarkt im DACH-Raum
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operativem HR-Verständnis
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IT- und Architekturkompetenz
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hoher Methoden- und Moderationskompetenz

Durch Mini-Schulungen (z. B. zu Miro und Teams), transparente Projektstrukturen und eine enge Begleitung konnte das Projekt effizient gesteuert werden. Aufgaben, Entscheidungen und Dokumentationen waren jederzeit für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Erkenntnisse

Größte Lessons Learned im Projekt allgemein

Eine stabile Grundlage vor der Implementierung schafft Sicherheit und ein positives Mindset für die anstehenden Veränderungen

Die frühzeitige Einbindung von IT und Betriebsrat führt zu starken Synergien und hoher Akzeptanz

Kurze Wege zu Hauptentscheidern ermöglichen Flexibilität und schnelle Entscheidungen

HR-Digitalisierung ist ein Veränderungsprojekt, kein reines IT-Projekt

Gute Projekte entstehen dort, wo Fachlichkeit, Haltung und Zusammenarbeit zusammenkommen

Impact

Gemeinsame Erfolge, die es zu feiern gilt

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Entwicklung einer klaren HR-Zielarchitektur ausgehend von einem Einzeltool
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Reduktion mehrerer potenzieller Softwarelösungen auf ein Zielsystem
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Strukturierte Umsetzung in 3 klaren Implementierungsphasen
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Abbildung aller Mitarbeitendengruppen in einer integrierten HR-IT-Lösung
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Deutlich reduzierte Belastung des HR-Teams im Vergleich zu früheren Projekten

Besondere Punkte der Zusammen­arbeit

Wichtigste Fakten icon
Partnerschaft auf Augenhöhe: Die Zusammenarbeit war geprägt von offenem Austausch, gegenseitigem Vertrauen und einer partnerschaftlichen Herangehensweise – und das, obwohl das gesamte Projekt online stattfand.
Wichtigste Fakten icon
Konstruktive Kommunikation: Eine transparente Kommunikation sorgte für ein gemeinsames Verständnis und schnelle Lösungsfindung.
Wichtigste Fakten icon
Gemeinsame Zielorientierung: Alle Beteiligten verfolgten konsequent die definierten Projektziele.
Wichtigste Fakten icon
Flexibilität und Agilität: Herausforderungen wurden flexibel gelöst, sodass auf Veränderungen und neue Anforderungen kurzfristig reagiert werden konnte.
Wichtigste Fakten icon
Engagement und Verlässlichkeit: Beide Seiten zeigten ein hohes Maß an Engagement und Verlässlichkeit – ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Projekt.

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