In vielen HR-Abteilungen zeigt sich erst bei genauer Analyse, wie stark die Systemlandschaft im Hintergrund darüber entscheidet, ob HR effizient, datenbasiert und skalierbar arbeiten kann. Fragmentierte Tools, manuelle Workarounds, Excel-Schattenprozesse und fehlende Schnittstellen sind dabei keine Ausnahme, sondern in vielen Unternehmen der Alltag. Besonders bei historisch gewachsenen HR-IT-Landschaften fehlt oft ein klares Bild darüber, wie Daten eigentlich fließen – oder an welchen Stellen sie eben nicht fließen.
In unseren CLEVIS-Projekten ist die Analyse der HR-IT-Architektur deshalb einer der ersten und wichtigsten Schritte: Sie macht sichtbar, wo Redundanzen entstehen, welche Systeme nicht miteinander sprechen und welche Risiken aus Datensilos und Doppelpflege resultieren. Dieser Artikel zeigt, wie Unternehmen ihre HR-IT-Architektur strukturiert erfassen, typische Schwachstellen einordnen und die Grundlage für eine integrierte, skalierbare und strategisch ausgerichtete HR-Systemlandschaft schaffen können.
Fazit
Die Erfahrung aus zahlreichen CLEVIS-Projekten zeigt: Die Qualität einer HR-IT-Architektur entscheidet darüber, wie effizient HR arbeiten kann – und wie verlässlich Daten für operative und strategische Entscheidungen tatsächlich sind. Viele Unternehmen unterschätzen die Auswirkungen fragmentierter Tools, fehlender Schnittstellen und manuell gepflegter Excel-Listen, bis sie an zentrale Grenzen stoßen: fehlerhafte Reports, hohe Aufwände, ineffiziente Prozesse oder Compliance-Risiken.
Eine strukturierte Erfassung der Systemlandschaft, inklusive Datenflüssen, Rollen, Verantwortlichkeiten und Integrationslogik, ist der Schlüssel zu mehr Transparenz und einer zukunftsfähigen HR-IT. Wer diesen Schritt sauber durchläuft, kann Investitionen besser planen, klare Architekturprinzipien ableiten und eine nachhaltige Roadmap entwickeln. CLEVIS unterstützt Unternehmen dabei mit klaren Methoden – vom HR-IT-SystemCheck über Architektur-Visualisierungen bis hin zur Ableitung von Zielbild und Roadmap – damit HR-Organisationen sich nicht nur digitalisieren, sondern wirklich transformieren.
CLEVIS hilft, die richtige HR-Software auszuwählen – anbieterunabhängig und ohne sich im Markt zu verlieren
Der HR-Software-Markt ist unübersichtlich: viele Anbieter, ähnliche Versprechen, unterschiedliche Architekturen. Wir zeigen, wie Unternehmen HR-Software strukturiert auswählen – passend zu Zielbild, Prozessen und Organisation.
Häufig gestellte Fragen
Eine Weiterentwicklung ist sinnvoll, wenn bestehende Systeme nicht integrierbar sind, Prozesse manuell ablaufen oder strategische Anforderungen künftig nicht ausreichend unterstützt werden; sie ist weniger zielführend, wenn eine homogene Systemlandschaft mit konsistenten Datenflüssen bereits besteht und die Geschäftsanforderungen damit zuverlässig abgedeckt werden.
Eine fragmentierte Landschaft zeichnet sich durch isolierte Einzellösungen und Medienbrüche aus, während eine integrierte Architektur auf kohärenten Datenflüssen und abgestimmten Systemen basiert, die zentrale HR-Prozesse effizient steuern und Doppelpflege vermeiden.
Insellösungen und manuelle Überbrückungen erhöhen das Risiko inkonsistenter Daten, steigern den Koordinationsaufwand und erschweren eine transparente Steuerung sowie die Einhaltung von Compliance-Anforderungen.
Typische Schwachstellen sind fehlende oder mangelhafte Schnittstellen zwischen Systemen, redundante Datenhaltungen und eine starke Abhängigkeit von Einzelpersonen für Systemwissen und Prozesskoordination.
Entscheidend ist die klare Festlegung von Verantwortlichkeiten, die Durchgängigkeit der Datenlogik sowie die konsistente Integration von Kernsystemen, um Medienbrüche und Übertragungsfehler zu vermeiden.
Empfohlen wird eine strukturierte Analyse aller bestehenden Systeme und Prozesse, die Visualisierung der Datenflüsse sowie die Identifikation und Priorisierung notwendiger Integrationen zur Harmonisierung.
Bleibt eine Überprüfung aus, können sich Systemredunanzen, Datenlücken und strategische Fehlanpassungen verfestigen, was langfristig die Steuerungsfähigkeit und Effizienz der HR-Prozesse beeinträchtigt.

