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Case Study

Von komplexen HR-Enterprise-Systemen zu nutzerzentrierter HR-Transformation im Sportmarketing

Wie zwei internationale Sportmarketing-Unternehmen ihre HR-Systemlandschaft neu ausgerichtet und moderne HR-Software eingeführt haben.

Überblick

Die wichtigsten Fakten

Auf einen Blick – die Eckdaten des Projekts

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OrtDeutschland und Schweiz als Headoffices + Italien, UK, USA
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UnternehmenInternational tätiges Sportmarketingunternehmen
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GrößeMittelständisches Unternehmen
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BrancheSportmarketing
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ProjektumfangHR-Softwarestrategie, Softwareauswahl, Implementierung
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Projektlaufzeit2 Jahre

Veränderung

Die Transformation

Von komplexen, historisch gewachsenen HR‑Enterprise‑Systemen hin zu einer klaren, nutzerzentrierten HR‑Systemlandschaft im internationalen Sportmarketing

Vorher

Stark verzweigte HR‑Tools mit geringer Nutzerfreundlichkeit

Uneinheitliche Prozesse und Abläufe über Länder und Gesellschaften hinweg

Hoher Aufwand für Abstimmungen, Workarounds und manuelle Schritte

Fehlende Transparenz über Rollen, Verantwortlichkeiten und Systemzuständigkeiten

Unsicherheit bei Stakeholdern aufgrund vieler technischer Abhängigkeiten

Nachher

Einführung einer modernen, intuitiven HR‑Systemlösung für mehrere internationale Standorte

Einheitlich definierte HR‑Prozesse mit klaren Rollen und Entscheidungswegen

Deutlich verbesserte User Experience durch nutzerzentriertes Systemdesign

Effiziente Projektstruktur mit transparenter Kommunikation und klarer Governance

Stärkere Befähigung der HR‑Teams durch gezielte Workshops, Schulungen und Enablement

Ausgangslage

Problemstellung

2024 stand ganz im Zeichen des Sportmarketings. Wir begleiteten zwei HR-Transformationen, ein international tätiges deutsches Unternehmen mit rund 380 Mitarbeitenden und ein international tätiges Schweizer Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitenden.

 

Besonders spannend:
Die Ausgangssituationen waren gegensätzlich.

Das Schweizer Unternehmen wollte bewusst von einem sehr umfangreichen Enterprise-System weg. Das Tool bot viele Möglichkeiten, wurde aber als zu komplex empfunden, insbesondere für kleinere globale Standorte. Performance Reviews und Gehaltsrunden waren schwerfällig, die Akzeptanz gering, Workarounds außerhalb des Systems entstanden.

 

Das deutsche Unternehmen hingegen tendierte auch aufgrund früherer Systemerfahrungen – zunächst eher zu einem komplexeren Enterprise-Modul. Hier bestand die Sorge, dass eine „zu schlanke“ Lösung zukünftige Anforderungen nicht ausreichend abbilden könnte.

 

Zwei unterschiedliche Richtungen, aber dieselbe Kernfrage:

Welche HR-Software passt wirklich zur Organisation, zur Kultur und zur Internationalität?

Zusammenarbeit

Zielstellung des Projektes

Beide Unternehmen verfügten über sehr kompetente HR-Teams mit klar strukturierten Fachgebieten.

Ausformulierten Use-Case-Drafts

Detaillierten Anforderungskatalogen

Klar definierten Pain Points

Transparenter Prozessdokumentation

Nach gemeinsamer Sichtung aller Anforderungen stiegen wir tief in den HR-Software-Markt ein.

 

Gerade wenn man aus einem System kommt, das die eigenen Anforderungen nicht erfüllt, entsteht ein natürlicher Wunsch nach maximaler Markttransparenz.

Denn: Man weiß nicht, was man nicht weiß.

Diese Phase war für alle Beteiligten ein zentrales Learning, fachlich wie strategisch.

Wir verschafften uns einen umfassenden Überblick über den deutschen HR-Software-Markt – von Mid-Market-Lösungen bis hin zu Enterprise-Systemen.

Ein entscheidender Schritt in beiden Projekten war außerdem die erneute, kritische Prüfung des bestehenden Systems. Bevor man eine Ablöse verantwortet, muss absolut klar sein:
Ist das aktuelle System wirklich keine Option mehr?

Projektscope

Aufgrund der Internationalität beider Unternehmen wurden gezielt Stakeholder-Interviews durchgeführt.

Ziel war es:

Anforderungen aller Länder aufzunehmen

Pain Points kleinerer Standorte sichtbar zu machen

Performance- und Compensation-Prozesse global vergleichbar zu gestalten

Ein System zu finden, das sowohl Headquarters als auch internationale Teams abbildet

Gerade im Sportmarketing, wo internationale Zusammenarbeit und schnelle Abstimmungen Alltag sind, war dieser Schritt essenziell.

Beide Unternehmen war auf der Suche nach einer vollumfänglichen HR-Software inklusive HR-Core, Time & Attendance, Recruiting, Performance, Compensation und Learning. Schnittstellen zu unterschiedlichen Payrollsystemen wurden aufgrund der hohen Internationalität besonders spannend.

Methodik

CLEVIS Ansatz & Erfolgskriterien

HR-IT-Analyse & Zielbild

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Analyse der bestehenden Systemlandschaft
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Identifikation von Pain Points
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Stakeholder-Interviews mit HR und Führungskräften
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Definition einer skalierbaren Zielarchitektur

Strukturierte Softwareauswahl

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Marktanalyse moderner HR-Systeme
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Bewertung von Enterprise- vs. Mid-Market-Lösungen
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Realitätsnahe Use Cases für Demos
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Fokus auf HR-Core, Zeiterfassung, Recruiting, Performance-, Compensation-Module, LMX & Reporting
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die klare ErkenntnisGröße allein ist kein Qualitätsmerkmal bei HR-Systemen.
Gerade für dynamische, internationale Sportmarketing-Unternehmen ist Benutzerfreundlichkeit entscheidend.

Implementierung & Change-Begleitung

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Strukturierte Projektplanung
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Klare Governance
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Definition schneller Entscheidungswege
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Frühzeitige Klärung von Verantwortlichkeiten
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Aktive Einbindung der Führungskräfte

Da sich beide Projekte zeitlich überschnitten, konnten zahlreiche Learnings direkt transferiert werden.

Best Practices aus dem einen Projekt flossen unmittelbar in das andere ein – insbesondere:

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Demo-Bewertungen
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Bewertung von Performance-Modulen
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Compensation-Logiken
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Governance-Strukturen

So entstand eine dynamische Lernkurve über beide Organisationen hinweg.

Ergebnis

CLEVIS Mehrwert im Projekt

Die wohl größte Besonderheit beider Projekte war die bewusste Vernetzung der Unternehmen miteinander.

Unabhängig voneinander entschieden sich beide Organisationen schließlich für dasselbe HR-System.

Wir brachten die Kunden zusammen zum Austausch über Implementierung, Konfiguration und Best Practices.

Das Ergebnis:

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Gegenseitige Unterstützung auch nach Projektabschluss
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Direkter Erfahrungsaustausch auf HR-Ebene
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Nachhaltiger Wissenstransfer
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Eine kleine „HR-Community“ innerhalb derselben Branche

Dieser Community-Gedanke entwickelte sich zu einem echten Mehrwert weit über das ursprüngliche Projekt hinaus.

Der Fokus lag auf:

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Nutzerzentrierung
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Vereinfachung statt Komplexitätssteigerung
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Klare HR Prozesse und Verantwortlichkeiten
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Transparenter Projektsteuerung

Besonders wichtig war die frühe Festlegung von Verantwortlichkeiten.
Offene Punkte konnten dadurch unmittelbar adressiert werden statt in Projektlisten zu verharren.

Erkenntnisse

Größte Lessons Learned im Projekt allgemein

  1. Komplexität ist kein Qualitätsmerkmal.
    Mehr Funktionen bedeuten nicht automatisch mehr Mehrwert. Entscheidend ist, ob das Tool das Unternehmen gut abbilden kann und im Alltag wirklich genutzt werden.
  2. Akzeptanz schlägt Funktionsumfang.
    Wenn Systeme zu kompliziert sind, entstehen Workarounds. Nutzerfreundlichkeit ist ein strategischer Erfolgsfaktor, kein Komfortthema.
  3. Klare Anforderungen verhindern Fehlentscheidungen.
    Strukturierte Use Cases und eine ehrliche Prüfung des bestehenden Systems schaffen Sicherheit bei der Auswahl.
  4. Internationale Perspektiven machen Systeme zukunftsfähig.
    Stakeholder-Interviews über Länder hinweg stellen sicher, dass nicht nur das Headquarter, sondern alle Standorte profitieren.
  5. Vernetzung verstärkt Wirkung.
    Der Austausch zwischen zwei Unternehmen mit derselben Systemlandschaft wurde zu einem nachhaltigen Mehrwert auch über das Projekt hinaus

Impact

Gemeinsame Erfolge, die es zu feiern gilt

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2 erfolgreiche HR-System-Ablösen im Sportmarketing-Sektor
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980+ Mitarbeitende in neuen HR-Strukturen abgebildet
Die Transformation icon
Deutliche Reduktion von Schattenprozessen
Die Transformation icon
Klare Governance-Modelle in beiden Organisationen etabliert

Besondere Punkte der Zusammen­arbeit

Wichtigste Fakten icon
Sehr strukturierte HR-Teams mit hoher Fachkompetenz
Wichtigste Fakten icon
Vorbereitung auf Expertenniveau (Use Cases & Anforderungskataloge)
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Offene Diskussion über Enterprise vs. Mid-Market-Strategie
Wichtigste Fakten icon
Schnelle Entscheidungswege
Wichtigste Fakten icon
Direkter Best-Practice-Transfer zwischen zwei Kunden
Wichtigste Fakten icon
Aufbau einer brancheninternen HR-Vernetzung

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