Agile Organisation

Agil, viele Buzzwörter, noch mehr Mythen. Es gibt keine Organisation, die sich derzeit nicht mit dem Stichwort Agil/Agiltät beschäftigt. Scrum, Kanban, Desing Thinking, Lean Startup – um nur ein paar Schlagworte zu nennen. Sie alle scheinen in Zeiten von immer kürzeren Halbwertszeiten sicher gelaubter Wettbewerbspositionen die Allheilmittel zu sein, um nah am Kunden flexibler auf Veränderungen im Wettbewerb zu reagieren oder im besten Falle den Takt der Disruption gleich selber vorzugeben. Der Erfolg von Initiativen zu mehr Agiltät liegt aber in der klar differenzierten Betrachtung, wo agile Methoden und Strukturen passen und wo traditionelle Steuerungsmittel geeigneter sind.

Dort wo Innovationskraft und Flexibilität den Wettbewerb entscheiden, sind unsere agilen Ansätze das Mittel der Wahl.

Wir identifizieren mit Ihnen die Potentiale einer agilen Organisation und die Bereiche in denen Agilität wirksam wird. Wir begleiten Sie auf dem Weg dahin, das Mindset zu schaffen und die passenden Methoden einzuführen.

CLEVIS ist geprägt von durch und durch unternehmerisch denkender HR Beratung. Uns unterscheidet genau dieser differenzierte Blick vom fast schon evangelistisch blinden Agilitätseifer unserer Wettbewerber im Beratungsumfeld Agilität.

Zu unserem Leistungsspektrum gehört neben der Identifikation der wirklich passenden Organisationseinheiten, die Entwicklung einer Transformationsroadmap sowie der Roll out mit entsprechenden Change Maßnahmen.

Scrum | Kanban | Design Thinking | Lean Startup |

Zur agilen Organisation in fünf Schritten:

 

Ziel Definition
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Organisationsanalyse
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Auswahl passender Bereiche
Transformation zur agilen Organisation
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Erfolgsmessung

Warum CLEVIS

Wir vereinen eigene Start-up Erfahrung mit herausragender HR Beratung:

  • Das CLEVIS Management hat Erfahrung in der Gründung und/oder Entwicklung verschiedener, erfolgreicher Start-ups. Diese Erfahrung hilft uns Menschen auf dem Weg hin zu agilen Organisationen mitzunehmen.
  • Als HR Beratung sind wir spezialisiert auf Themen der HR Transformation und HR Digitalisierung – dieser inhaltliche Spagat hilft uns, alle Facetten von Projekten im Kontext agile Organisation zu berücksichtigen.

Wir denken in unternehmerisch wirksamen Ergebnissen und pragmatischen Wegen zu mehr Agilität:

  • Wir denken unternehmerisch und nicht fachlich verkopft an das zu erreichende Ziel und berücksichtigen die Gegebenheiten.
  • Schlanke, schnelle Ansätze sind uns wichtig – Methodenfetisch überlassen wir anderen HR Beratungen.

Agile Organisationen und Teams fußen auf einem breiten Werte- und Prinzipienfundament. Je nach kultureller Ausgangslage ist die Veränderung der Organisation von einer traditionellen Organisation hin zu einer agilen Organisation daher sehr unterschiedlich intensiv und erfordert Erfahrung im Change Management

Wir haben Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten, Branchen und Unternehmensgrößen.

Erfahren Sie mehr über unser Idee für mehr Agilität in Ihrem Unternehmen!

Gerne können wir in einem gemeinsamen Workshop ein mögliches Projekt skizzieren. Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Evaluierung des möglichen Business Cases und zeigen Chancen und Potential genauso wie Voraussetzungen und Aufwände auf!

Kontaktieren Sie uns – fragen kostet nichts!

Unser Mehrwert
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Unser Erfahrung sichert Ihren Erfolg
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Sie können uns flexibel einbinden
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Unser Ansatz ist kompatibel in Ihrer Organisation

WIE wir gemeinsam eine agile Organisation schaffen

Wir starten im kleinen Kreis mit dem detaillierten Scoping im Workshopformat,  in dem wir den Status quo und ihre Ziele aus allen relevanten Perspektiven beleuchten und hinterfragen.

Darauf aufbauend erarbeiten wir ein Vorgehensmodell, wie wir die Initiative angehen können und stimmen diese mit Ihnen ab. Danach gibt es einen Kick-off mit dem erweiterten Projektteam, in dem wir das Team abholen und unser Vorgehen erklären.

Im Projektmodus dürfen Sie von uns „State of the Art“ Projektmanagement erwarten, in dem wir alle erforderlichen Werkzeuge einbringen können. Last but not least dürfen Sie sich auf eine angenehme und produktive Zusammenarbeit mit uns freuen.

Gemeinsam zur agilen Organisation!

PROJEKTLEISTUNGEN:

  • Projekt-Scoping und Formulierung der Business Opportunity einer agilen Organisation
  • Projekt-Set up und Initiierung
  • Organisationsanalyse inkl. Persona Workshops
  • Change Impact Analyse
  • Change Konzept und Auswahl späterer Basismethoden
  • Moderation und/oder Leitung von Workshops in interaktiven Formaten
  • Change Management
  • Coaching
Talentmanagement
FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Scrum und Kanban?

Scrum und Kanban zählen zu den heutzutage bekanntesten und meistgenutzten agilen Projektmanagementmethoden, welche mittlerweile auch über die Softwarenentwicklung hinaus genutzt werden. Dabei liegt der Fokus von Scrum stärker auf dem Produkt, während sich Kanban vermehrt auf die Optimierung der Arbeitsprozesse konzentriert. Dennoch vereint beide Methoden das Ziel, Vorgänge insgesamt schlanker, effizienter und somit auch transparenter zu gestalten, Schwachstellen aufzudecken und eine selbstorganisierte Arbeitsweise im Team zu fördern. Darüber hinaus wird bei beiden Methoden die Auslastung der einzelnen Teammitglieder limitiert, in Scrum indirekt (durch die Definition des Arbeitsaufgaben in einem sogenannten Sprint), in Kanban direkt (Limit für „Work in Progress“ wird konkret definiert und soll nicht überschritten werden). In beiden Methoden wird nach dem „Pull-Prinzip“ vorgegangen (der nächste Arbeits-/Prozessschritt wird erst angegangen, sobald der vorherige erledigt ist).

Grundsätzlich lässt sich zudem sagen, dass Scrum den Gesamtablauf deutlich stärker vorgibt als Kanban: In Kanban sind Iterationen optional, während diese in Scrum mit der immer gleichen Länge durchgeführt werden müssen (Sprints), cross-funktionale Teams mit klar verteilten Rollen arbeiten in Scrum zusammen, diese Rollenverteilung ist in der Kanbanmethodik optional – Teams können auch reine Expertenteams ohne festgelegte Rollen sein.

Darüber hinaus sollen in Scrum keine neuen Anforderungen während eines Sprints aufgenommen werden – dies ist in Kanban erlaubt, sobald es im Team freie Kapazitäten gibt. Auch Priorisierungen sind in Kanban nicht vorgeschrieben, bei Scrum wird im Product Backlog (Beschreibung über alle Anforderungen, welche an das Endprodukt vom Auftraggeber gestellt werden) klar priorisiert.

Zuletzt gibt es in Scrum nach jedem Sprint eine Retrospektive, basierend auf welcher das Scrum-Board neu aufgesetzt wird (Learnings werden miteinbezogen und Optimierungen vorgenommen), bei Kanban bleibt das Kanban-Board bis Projektabschluss erhalten. Die wichtigste Metrik bei Scrum ist die Geschwindigkeit, mit welcher das Team arbeitet, Kanban orientiert sich an der Durchlaufzeit, um Planungen und Prozessoptimierungen vorzunehmen.

Wann setzte ich auf Methoden wie Design Thinking?

Wie der Name bereits besagt, beruht Design Thinking auf einer Denkweise, deren Ursprung im Bereich Design und angrenzenden Disziplinen liegt. Besonders wertvoll ist die Anwendung im Zusammenhang komplexer Fragestellungen, bei denen häufig weder das Problem an sich klar definiert wurde, noch ein konkreter Lösungsansatz vorliegt. Kreativität ist gefordert, um Umsetzungsmöglichkeiten für Innovationen und neuartige Problemstellungen zu finden, welche mit herkömmlichen Herangehensweisen nicht realisierbar waren.

Auch wenn es nicht die eine universell anerkannte Definition des Begriffes gibt, so finden sich in den meistens Definitionsversuchen die drei Konzepte der Nutzerorientierung, der technischen Realisierbarkeit und der Wirtschaftlichkeit wider. Alle drei Bereiche müssen in Balance stehen, um die beste Lösung für ein Problem zu finden.

Hinter dem Begriff Design Thinking verbergen sich fünf verschiedene Prozessschritte, die gegenseitig stark verwoben sind und durch mehrere Schleifen im Prozess unterschiedlich oft wiederholt werden.

  1. Verstehen und Beobachten

Im ersten Schritt geht es darum, unvoreingenommen das Problem vom Standpunkt der betroffenen Person zu betrachten und zu verstehen. Wichtig dabei sind auch deren Bedürfnisse und Verhaltensweisen, die einen Hinweis darauf geben, wie innovative Ideen Mehrwert für deren Situation darstellen könnten.

 

2. Synthese

Anschließend wird in der zweiten Phase anhand der gewonnenen Erkenntnisse für jede der betroffenen Personengruppen eine Sichtweise definiert, die deren Situation umfassend aufgreift.

 

3. Ideen entwickeln

In der dritten Phase ist Kreativität gefordert, da nun verschiedene Lösungsansätze zusammengetragen werden. Hier geht es darum, die größtmöglich Anzahl verschiedener Lösungen zu finden, um später eine breite Auswahl zur Verfügung zu haben. In diesem Schritt sollte die Bewertung der einzelnen Ansätze vermieden werden.

 

4. Prototyp

Aus den zusammengetragenen Ideen sollen nun Prototypen entwickelt werden, die jeweils (Teil-)Aspekte der Problemstellung abdecken. Schnelles Feedback ist gefragt, um aus jedem Prototypen neue Ideen und Verbesserungsvorschläge zu gewinnen, mithilfe derer der aktuelle Prototyp besser an das Problem angepasst werden kann, jedoch durchaus auch die zuvor definierte Sichtweise zu verfeinern. In einen Prototypen sollte nicht all zu viel Zeit investiert werden.

 

Ist ein Prototyp in einem ausgereiften Stadium, so muss dieser in einer möglichst realitätsgetreuen Umgebung getestet werden. Das Feedback sollte nicht nur Gefallen oder Missfallen enthalten, sondern auch die Gründe, warum dies so ist. Je nach Ergebnis werden dann einzelne Phasen des Gesamtprozesses wiederholt, bis am Ende ein getesteter Prototyp entstanden ist, der als Lösung für das zuvor definierte Problem dient.

Unter welchen Bedingungen sind agile Organisationen traditionelleren im Vorteil?

Eignungsschwerpunkte haben agile Organisationen immer dort, wo Innovationen schnell verprobt und getrieben werden müssen. Dort wo alle Beteiligten „Neuland“ betreten und auch der Kunde Teil einer nicht ganz klaren Reise zu einem am Anfang noch unklaren Ergebnis ist. Wenn Initiativen auch für Kunden „neu“ sind und auch noch nicht 100% im Ergebnis klar sind, sind agile Vorgehensmodelle das Mittel der Wahl.

Ihre Ansprechpartnerin:
Kristina Bierer

DIE TOP HR THEMEN

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